Ich weiß ich hab alles Richtig gemacht!

Der Umzug, der Schritt in eine neue Welt!!!!

Umziehen ist eigentlich was tolles. Man läuft neue Wege, sieht neue Gesichter, entdeckt andere Orte und spricht mit anderen Menschen. All diese Dinge sind wichtig für Jederman. Man entwickelt sich weiter, man lernt dazu und man lernt sich selbst zu helfen.

Doch was passiet wenn man plötzlich 5 1/2h Autofahrt und knappe 90km von der Heimat wegzieht? Wenn man das, was einem seit Jahren ans Herz gewchsen ist verlässt, und man auch erst dann bemerkt wie sehr man das gewohnte doch tatsächlich liebte? Menschen gibt es wie Sand am Meer und eigentlich lassen sich eben diese doch überall finden. Doch ich fange an mir Gedanken darüber zu machen ob der eine Mensch meine bessere Hälfte gewesen sein könnte! Ich denke sogar er ist es. Er ist es immer gewesen nur nie konnten wir zusammenfinden, die Gelegenheiten ergaben sich nie, unsere Wege führten immer zur falschen Zeit zusammen. Schluss endlich vermissen wir uns durch diese Entfernung und nur die regen Zusammenkünfte mehr als je zuvor. Ich vermisse Ihn wirklich ganz wahnsinnig und die Tatsache von Ihm zu hören das er es auch tut macht mich Sprachlos. Wie geht man damit um? Wie lässt man gemeinsame Zeiten ausser Acht, wie verbringt man seine Zeit (Tag für Tag) wenn man doch stets noch jemand fernen in Gedanken hat?  Wie zur Hölle lässt man das los was seit langem nicht mehr present ist aber doch im Herzen? Wann fang ich an aufzuhören von dem zu träumen, von dem ich träumen will?

Viele offene Fragen begleiten mich Tag für Tag "alleine" hier in der großen Stadt. Doch über eines bin ich mir überaus im klaren. Die Entscheidung nach Berlin zu ziehen war genau das Richtige, ich hab alles Richtiger gemacht denn je!

Denn unter Anderem ist meine bessere Hälfte glücklich verheiratet!!!

ohhh-jeah am 8.1.11 19:57, kommentieren

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Menschen in der U-Bahn

Ich fand den Hintergrund so passend.

Ich denke JEDER der in Berlin lebt verbringt so unglaublich viel Zeit an U-Bahnhöfen! Und entweder kommen einem Dort jegliche Erleuchtungen dieser Welt oder man ärgert sich weil man grad die Bahn verpasst hat und ganze 4min auf die nächste warten muss(ach quatsch, Berliner sind nicht kleinlich)! Eigentlich sollte man mindestens einen Tag in der Woche mit der Bahn quer durch die ganze Stadt fahren. Man erlebt so viel und jegliche Gefühle überkommen mich.

Menschen mit Koffern die nie so genau wissen wohin sie eigentlich müssen. Klar erkennbar an der Tatsache das sie einen Sitzplatz haben ihn aber stets völligst aufgelöst und verwirrt verlassen um auf den Plan zu gucken, der meist auf der Wagon-Decke klebt, also (ihr könt euch vorstellen) die Hans-Guck-In-Die-Luft Personen.

Dann gibt es noch die, neben denen alles passieren könnte und sie bekommen nichts mit da sie in irgeneinen Schmöker vertieft sind. Ich nenne sie Leseratten. Eher langweilige Fraktion. Aber typische Berliner halt. Und ich muss gestehen: Ich gehöre in diese Kathegorie...

Die nächste Gruppe sind die Alkoholiker und oder Drogendealer. Während die Alkis einem das Leben zur Hölle machen können sind die Dealer eher belustigend. Die Alkoholiker verpessten die eh schon viel zu schlechte Luft in der Bahn. Die Dealen hingegen verkaufen so scheiß offensichtlich ihre Heroin-Blomben das ich mich wegwerfen könnte vor lachen. Vor allem wenn sie bemerken das du zusiehst und es (oh man glaubt es kaum) bemerkst. Meine lieben Dealer, passt besser auf!

Irgendwie noch zu dieses Kathegorie Mensch aber irgendwie auch nicht: die Motz- oder Strassenfegerverkäufer. Fasst immer nett und bei mir etwas Mitleiderweckend. Ich würde pleite gehen wenn ich jedem eine ZZeitung abkaufen würde. Achso, für die die es nicht wissen, das sind Obdachlose die in ner Unterkunft leben und Staßenzeitungen verkaufen um ihr Leben zu unterhalten.

Ich könnte noch ewig weiter machen aber fürs letzte beschreibe ich noch die U-Bahn Musiker. Entweder sitzen sie in den Bahnhöfen und musizieren dort oder sie fahren mit der U-Bahn und laufen die Waggons ab. Sie sind stets unterhaltsam und lange nich arm oder mitleidserweckend, sie unterhalten halt gerne. Mann erkennt sie leicht an dem umfunktionierten Trolli, der plötzlich ne kleine Anlage ist und Begleitmusik spielt. Natürlich wollen sie Geld, aber nich von mir =)

Ach, wie  konnte ich das Wichtigste vergessen! Eher gesagt das Überflüssigste und nervigste überhaupt. Die Kontollettis. Man erkennt sie nicht so sehr leicht. Sie sind meist nicht älter als man selber, sehen oft komplett Authoritätslos aus, oft auch etwas ranzig und das Schlimmste: komplett unscheinbar. Sie steigen ein und plappern plötzlich los. Das Einzige was sie zur Erkennung ertahnt (auch nur in ner leeren U-Bahn Fahrt) ist die Tatsache das sie sich meist nicht setzen oder in dem gleichen Schwung in dem sie sich setzen auch wieder aufspringen. Sie sind so nervig und komplett unabgesprochen in Berlin. Es kommt vor das man bei einer Fahrt mehrmals von verschiedenen nach gültigem Fahrschein gefragt wird. Und das nervt. Man sucht, findet, zeigt vor, packt zurück, schlägt das Buch wieder auf, macht die Ohrbetankung wieder laut liest 4-5 Zeilen und da kommt der nächste in die Bahn gestiegen und das Szenario beginnt von vorn. Irgendwann am Ziel angekommen steigt man aus und bemerkt das man sein Lesezeichen besser nochmal zurücksetzen sollte weil man ja doch eigentlich gar nicht mehr so weiß was Sache war. Ficken, das muss doch nicht sein liebeKontrollöre, sprecht euch ab mit den Linien.

Naja, ich spring mal unter die Dusche und hoffe im Anschluss den Eifer zu haben meine 4Wände in "Ordnung" zu bringen. Das ist bzw. war das Ziel No.1 von Donnerstag und jedem Folgenen Tag. Ich faule Socke, es wurde bei weitem nicht besser =(

 Bis in BALDE

 ohhh-jeah!!!

1 Kommentar ohhh-jeah am 26.12.10 13:47, kommentieren